Beitrag vom 28. Februar 2005
Liebe Dessauerinnen und Dessauer, 
Auf der Elbbrücke vor Roßlau demonstrieren Dessaus Oberbürgermeister Hans-Georg Otto und Roßlaus Bürgermeister Klemens Koschig, was sie sich von den Bürgern der beiden Städte wünschen, wenn es jetzt zur Abstimmung über eine Fusion kommt.in einer Woche, am Sonntag, dem 6. März 2005, sind Sie aufgerufen in einer Bürgeranhörung die Frage zu beantworten:
"Sind Sie für einen Zusammenschluss (Fusion) der Städte Dessau und Roßlau zu einer gemeinsamen Stadt Dessau-Roßlau?"
In meiner Kolumne des Amtsblattes habe ich seit Monaten dafür geworben, dass diese Fusion zustande kommt. Ich werde auch in der umseitigen Kolumne noch einmal versuchen, Ihnen die Gründe aus Dessauer Sicht für jeden nachvollziehbar darzulegen und ich hoffe es gelingt mir, Sie von der Richtigkeit und Notwendigkeit zu überzeugen.
Heute wende ich mich aber zusammen mit meinem Amtskollegen Klemens Koschig aus Roßlau an ungewöhnlicher Stelle auf dem Titelblatt an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger von Dessau, um Sie eindringlich zu bitten, egal bei welchem Wetter, auch zur Bürgeranhörung zu gehen, um mit
für eine gemeinsame Zukunft in der Elbestadt Dessau-Roßlau zu stimmen. Denken Sie bitte nicht, Politik und Verwaltungen werden es schon machen. Wir möchten, dass Sie den Roßlauern, die zwei Wochen später abstimmen werden, ein deutliches Zeichen geben, dass sie in dieser "Ehe" als gleichberechtigter Partner willkommen sind und wir sie einladen, auf dieser Basis gemeinsam und erfolgreich unsere Zukunft zu gestalten.
Klemens Koschig
Hans-Georg Otto