Als dauerhafte Infrastruktur des künftigen Grünzugs verknüpft, verbindet und vernetzt der Rote Faden neue und bestehende Elemente der Stadtfolgelandschaft.
Die Prozesse und die Dimension des Stadtumbaus werden auf kurzweilige und interessante Weise erzählt und an Ort und Stelle für Passanten erlebbar.
Das Schweizer NRS-Team entwickelte dazu ein Infosystem aus Signalfahnen welche je nach Bedarf mit Schautafeln, Wegweisern kombiniert und ergänzt werden können. Die Fahnen sollen in Sichtbeziehung (ca. 100m) zueinander den Verlauf des roten Fadens markieren.
Die Fahnen und Informationsträger sind standardisiert, vandalismussicher, witterungsbeständig und lassen sich dem prozesshaften Charakter des Stadtumbaus entsprechend leicht in die veränderte Stadtfolgelandschaft platzieren.
Mit der feierlichen Übergabe der ersten Fahnen am 13. Oktober 2007 wurden die ersten 500m des künftigen Weges markiert.
Im Bereich des neu gestalteten Ostgrünzuges (Gartenstraße, Artenschutzturm,Bauhofstraße) wurden am 25. Juli 2008 die ersten wegweisenden Fahnen des Roten Fadens enthüllt.

Am 24. August 2008 konnte die Route des Roten Fadens erstmals öffentlich genutzt werden. Geführte Radtouren wurden angeboten und entlang des Weges luden Initiativen und Vereine zum Besichtigen und Verweilen ein.


