Seit September 2010 arbeiten die Bildungskonferenz und der Beirat des Projektes „Lernen vor Ort” Dessau-Roßlau.
Die Bildungskonferenz ist eine Versammlung strategischer Entscheidungsträger der Stadt. Sie richtet schrittweise ein kommunales Bildungsmanagement ein. Dieses Bildungsmanagement wird Schule, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Stadtentwicklung und Umwelt, Berufsausbildung und Berufsorientierung, Elternarbeit und Senioren transparent miteinander verbinden. Die Bildungskonferenz beschließt und diskutiert in einem öffentlichen Teil Empfehlungen und Initiativen, wie beispielsweise zum Übergang von der frühkindlichen Phase in die Schule sowie zum Stadt_Uni_Netz. Sie tagt halbjährlich. Der Beirat unterstützt die Bildungskonferenz. Er besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Wirtschaft sowie der Bildung. Dieses Gremium arbeitet vor allem themenspezifisch z.B. zu Punkten wie Elternarbeit, interkulturellem Lernen und Wiedereinstieg. Des Weiteren gibt der Beirat problemspezifische Empfehlungen ab und fördert Initiativen.
„Lernen vor Ort” Dessau-Roßlau versteht die Bildungslandschaft als kommunales Aufbruchs- und Gestaltungsprojekt, als Erneuerung kommunaler Lernstrukturen, das sich zukunftsorientiert dem demografischen Wandel stellt und lebensbegleitendes Lernen fördert.
Konkrete Vorhaben sind die Gestaltung gelingender, bruchloser Übergänge zwischen den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen sowie die Organisation gut abgestimmter, transparenter Bildungsangebote und Serviceeinrichtungen. So kann Bildung zu einem Instrument werden, das Bildungsbarrieren abbaut und Bildungszugänge für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen öffnet.
Die beiden Gremien Bildungskonferenz und Beirat werden den Gestaltungsprozess begleiten und steuern.
Bildungslandschaft umfasst die Verbindung von Trägern formaler und nichtformaler Bildung wie allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Weiterbildungsträgern mit Orten und Institutionen, in denen informell gelernt wird. Orte und Institutionen des informellen Lernens sind beispielsweise Kulturstätten, Museen, Clubs und Vereine, Bibliotheken und Naturstätten.
Zugleich stimmen sich Lerninitiativen in der Stadt, die von der Kommune und ihren verschiedenen Ämtern, der Wirtschaft oder der Arbeitsagentur getragen werden, intensiver miteinander ab. Auf diese Weise werden kommunale Lernangebote und -orte für alle transparenter. Vorhandene Ressourcen können bestmöglich gebündelt werden. Schritt für Schritt soll so eine Verständigung über gemeinsame Ziele und die passende Bildungspolitik erreicht werden.
Das Selbstverständnis der Bildungskonferenz und des Beirates der Bildungskonferenz finden Sie hier:
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"0 bis 10 — Zum Übergang von der frühkindlichen, vorschulischen zur schulischen Lebensphase":
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"Grundschule — weiterführende Schule":
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"Schule — Studium / Beruf":
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