Wie ein leer stehendes Gründerzeithaus und Denkmal in Leipzig zum Selbstnutzer-Projekt wurde und sogar den Bauherrenpreis erhielt, erfahren die Besucher des Museums für Stadtgeschichte im Johannbau am Donnerstag, dem 29. Juli 2010, um 17.00 Uhr, in dem Erfahrungsbericht von Georg Stäblein aus Leipzig.
Begleitend zur Ausstellung "Wohnen in der Stadt", die im Johannbau noch bis Mitte August zu sehen ist, berichtet Georg Stäblein über seine Erfahrungen mit dem Leipziger Selbstnutzerprojekt Kochstraße Nr. 31. Er ist einer von neun Bauherren, die in dem unter Denkmalschutz stehenden Altbau gemeinsam ihre jeweils eigenen Vorstellungen von Wohneigentum in der Stadt verwirklicht haben. Als Architekt hat er auch die Planung und die Bauleitung dieses Projekts für die Baugemeinschaft durchgeführt. Mit der Betreuung weiterer Selbstnutzer-Projekte in Leipzig hat Stäblein ebenfalls Erfahrungen gesammelt, die auch für Dessau-Roßlauer Bürger von Nutzen sein dürften.
Außerdem wird Christoph Scheffen, ebenfalls aus Leipzig, zu Gast sein, der das "Selbstnutzer Kompetenzzentrum Leipzig" vorstellen wird, das bereits seit 2001 im Auftrag der Stadt Leipzig tätig ist und seit 2008 auch als Kooperationspartner des von der Stadt Dessau-Roßlau beauftragten Büros Wohnbund-Beratung Dessau wirkt.