Archiv zum Elbe-/ Muldehochwasser 2002 in Dessau


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Hochwasserinformationen

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Presseinformation Nr. 15 / 2002 vom 20.08.2002



DWG mobilisiert alle Kapazitäten für Hochwasseropfer
 
- 250 Wohnungen vorbereitet und ausgerüstet / weitere WE in Reserve
- Regieabteilung in Bereitschaft
- Koordinierung der Hilfe mit Partnerunternehmen organisiert
 
Dessau (DWG-Pressedienst). Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Waldersee hat die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft ihre Maßnahmen zur unmittelbaren Unterstützung der Hochwasseropfer weiter verstärkt. Insgesamt wurden bis zum Dienstag über 250 Wohnungen für die Aufnahme von betroffenen Familien vorbereitet und ausgerüstet. Wie die Geschäftsführer Waltraud Stebner und Joachim Schlichter erklärten, seien weitere Wohnungen in verschiedenen Stadtgebieten in Reserve gehalten worden, um im Bedarfsfall kurzfristig eine Vergabe zu ermöglichen. Bis zum Dienstag wurden ferner über 60 Wohnungen zur Unterbringung des persönlichen Eigentums der Flutopfer von der DWG bereitgestellt. Die DWG wird darüber hinaus ihre Hilfe auch den betroffenen Menschen in den benachbarten Kreisen gewähren. Wie Stebner und Schlichter mitteilten, habe man bereits seit dem Wochenende rund um die Uhr den Kontakt zu den Wohnungsunternehmen in den Nachbarstädten gehalten und zum Beispiel dem Katastrophenstab des Landkreises Bitterfeld Wohnungen für die Flutopfer von Jeßnitz, Raguhn, Wittenberg und Bitterfeld angeboten. Die ersten Hilfesuchenden aus diesem Bereich haben sich bereits gemeldet.
 
Die DWG arbeitet bei der Koordinierung der Hilfe sehr eng mit dem Evakuierungstab unter Leitung des Sozialdezernenten Wolfgang Focke zusammen.
 
Mit dem Verband der Wohnungswirtschaft wurden in den letzten Stunden weitere Abstimmungen von der Geschäftsführung der DWG vorgenommen und das Hilfsangebot auch für die nördliche Region Sachsen- Anhalts erweitert. So auch für den gefährdeten Bereich um Schönebeck, um die Wohnungsbaugesellschaft in Magdeburg bei ihren Angeboten zu unterstützen. Die DWG hatte sich bereits am Wochenende auch auf eine Hilfe für die möglichen Flutopfer in Rosslau und Aken eingestellt. Die DWG hatte in den vergangenen Tagen auch Hilfsangebote von anderen Wohnungsunternehmen wie zum Beispiel aus Leipzig und Jena erhalten. Aufgrund der eigenen Möglichkeiten konnten diese Hilfen an die Partnerunternehmen im Norden Sachsen- Anhalts weitergeleitet und die eigenen Kapazitäten ebenfalls angeboten werden.
 
Seit der Feststellung des Katastrophenfalls in Dessau ist auch die Regieabteilung der DWG mit ihren Fachkräften im Einsatz und steht ferner zur unmittelbaren Hilfeleistung zur Verfügung. Bis zum Dienstag ist die Vergabe von Wohnungen durch die DWG sprunghaft angestiegen und bis zum Mittag waren bereits 40 WE an die Hilfesuchenden übergeben worden. Seit Montag hält die DWG auch Gewerberäume für betroffene Firmen bereit. Am gleichen Tage hatte die DWG zum Beispiel der vom Hochwasser betroffenen Baugesellschaft Heinicke sofort Gewerberäume für die Fortsetzung ihrer Geschäftstätigkeit zur Verfügung gestellt.

 
Walter Matthias
Pressesprecher der DWG
Tel. 0340 / 8999-244
Mail. Walter.matthias@dwg-wohnen.de
 

 
Veröffentlicht am 20. August 2002
durch die Pressestelle der Stadtverwaltung Dessau
pressestelle@dessau.de
 


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