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Presseinformation Nr. 17 / 2002 vom 23.08.2002


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DWG bewältigte hohe Wohnungsnachfrage
Dessau (DWG-Pressedienst) Einen großen Andrang von Interessenten aus dem evakuierten Stadtteil Waldersee hatten
die Mitarbeiter der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft bis zum Freitag zu bewältigen. Im zentral gelegenen Hauswartbüro
in der Antoinettenstrasse 14 wurde rund um die Uhr eine Verfügbarkeit und Herausgabe der Wohnungsschlüssel organisiert.
Wie die Geschäftsführer Waltraud Stebner und Joachim Schlichter am Freitag gegenüber der Presse mitteilten, seien
insgesamt 103 Wohnungen an die Opfer des Hochwassers für eine befristete Nutzung vergeben worden. Die DWG habe den
überwiegend Walderseer Bürgern, aber auch einigen Hilfesuchenden aus Raguhn , ganz bewusst die Zeitdauer der Nutzung
der Wohnungen zur freien Entscheidung überlassen, weil Art und Umfang der Schäden an den Häusern erst in einigen Tagen
für die Eigentümer erkennbar seien. In dieser gesamten Zeit hätten die Bewohner eine gesicherte Bleibe bei der DWG.
Stebner und Schlichter informierten darüber, dass die DWG allen Hochwasseropfern zunächst eine Befreiung von der Zahlung
der Nettokaltmiete bis zum 31. Dezember 2002 eingeräumt habe. Ferner entfalle die Pflicht der Zahlung von Betriebskosten
bis zum 31. August.
Nach den Worten der Geschäftsführer bestehe selbstverständlich die Möglichkeit, ein unbefristetes Mietverhältnis
bei der DWG abzuschließen. Erste Gespräche mit Interessenten hätte es bereits schon am Donnerstag gegeben.
Das Unternehmen habe darüber hinaus auch Familien und Einzelpersonen geholfen, die ihre Möbel oder wertvolle Geräte
unterstellen wollten. Für diese Zwecke habe die DWG weitere 68 Wohnungen zur Verfügung gestellt, betonten die
Geschäftsführer abschließend.
Walter Matthias
Pressesprecher der DWG
Tel. 0340 / 8999-244
Mail. Walter.matthias@dwg-wohnen.de

Veröffentlicht am 23. August 2002
durch die Pressestelle der Stadtverwaltung Dessau
pressestelle@dessau.de
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