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Presseinformation Nr. 19 / 2002 vom 27.08.2002


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DWG unterstützt Hochwasseropfer mit Wohnungen
- Bisher insgesamt 170 Wohnungen übergeben
- Netto- Kaltmiete wird bis zum 31.12.2002 erlassen
Dessau (DWG-Pressedienst) Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft (DWG), mit etwa 15.000 Wohnungen größter Vermieter der Muldestadt, hat in den vergangenen Tagen insgesamt 170 Wohnungen für die Hochwasseropfer bereitgestellt.
Wie die Geschäftsführer Waltraud Stebner und Joachim Schlichter am Dienstag erklärten, hätte es eine gute Zusammenarbeit mit dem Katastrophenstab und dem Evakuierungsstab der Stadt Dessau gegeben im Sinne einer schnellen Hilfe für
die im Stadtteil Waldersee betroffenen Menschen. Die DWG sei schon unmittelbar nach der Bekanntgabe des Katastrophenfalles durch die Stadt in alle Maßnahmen einbezogen worden und konnte mit der Unterstützung der Stadtwerke insgesamt
250 Wohnungen für eine Evakuierung in den nichtgefährdeten Gebieten vorbereiten. Das Hauswartbüro in der Antoinettenstraße 14 sei bis zum Freitag rund um die Uhr geöffnet gewesen. Nach einer ersten Unterbringung der Walderseer Bürger
in Turnhallen der Stadt habe die verantwortliche DWG- Abteilungsleiterin persönliche Gespräche mit den Betroffenen vor Ort geführt und die Versorgung mit Wohnraum organisiert. Besonders wichtig gerade für die älteren und
hilfsbedürftigen Menschen sei die Begleitung durch die Sozialarbeiter der DWG gewesen, die sich ebenfalls vor Ort intensiv um die Menschen gekümmert hätten.
Die Geschäftsführer hoben in diesem Zusammenhang hervor, dass in Abstimmung mit der Stadt auch Hilfsangebote an die unmittelbar betroffenen Städte Raguhn und Jeßnitz unterbreitet wurden. 8 Familien aus diesen Bereichen seien bisher
vorübergehend in Dessau versorgt worden.
Waltraud Stebner und Joachim Schlichter betonten , dass die DWG den überwiegend Walderseer Bürgern ganz bewusst die Zeitdauer der Nutzung der Wohnungen zur freien Entscheidung überlassen habe, weil Art und Umfang der Schäden an den
Häusern erst in einigen Tagen für die Eigentümer erkennbar seien. In dieser gesamten Zeit hätten die Bewohner eine gesicherte Bleibe bei der DWG.
Stebner und Schlichter informierten darüber, dass die DWG allen Hochwasseropfern zunächst eine Befreiung von der Zahlung der Netto- Kaltmiete bis zum 31.Dezember 2002 eingeräumt habe. Ferner entfalle die Zahlung der Betriebskosten bis zum 31. August.
Nach den Worten der Geschäftsführer bestehe selbstverständlich die Möglichkeit, ein unbefristetes Mietverhältnis bei der DWG abzuschließen. Erste Gespräche mit Interessenten habe es bereits in den vergangenen Tagen gegeben.
Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft habe darüber hinaus auch Familien und Einzelpersonen geholfen, die ihre Möbel und wertvollen Geräte unterstellen wollten. Für diese Zwecke habe die DWG weitere 68 Wohnungen zur Verfügung gestellt.
Waltraud Stebner und Joachim Schlichter würdigten abschließend die große Hilfsbereitschaft der vielen Mieter in den Häusern der DWG und die Angebote zur Unterstützung durch den Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen- Anhalts und die
verschiedenen Wohnungsunternehmen in anderen Städten. So habe es eine Zusicherung der Hilfe unter anderem von den Unternehmen in Halle, Leipzig, aber auch Braunschweig und Hannover gegeben, erläuterten die Geschäftsführer.
Die DWG hätte jedoch die dringenden sozialen Fragen mit der eigenen Kraft und mit dem hohen persönlichen Einsatz der Mitarbeiter des Unternehmens lösen können.
Samstag : 10.00 - 12.00 Uhr
Walter Matthias
Pressesprecher der DWG
Tel. 0340 / 8999-244
Mail. Walter.matthias@dwg-wohnen.de

Veröffentlicht am 27. August 2002
durch die Pressestelle der Stadtverwaltung Dessau
pressestelle@dessau.de
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